Monat: August 2018

Kann sich ein Erwachsener an die eigene Geburt erinnern?

Viele Erwachsene glauben, sich an ihre eigene Geburt zu erinnern, was so aber nicht sein kann. Hierbei kann es sich um eine sogenannte falsche Erinnerung handeln. Doch wie entsteht eigentlich so eine falsche Erinnerung?

Trugschluss oder doch Wahrheit?

Ärzte sind sich hier einig, solch eine Erinnerung ist ein Trugschluss, da sich fast niemand daran erinnern kann, was vor seinem dritten Lebensjahr so alles passiert ist. Das hat einen ganz natürlichen Grund, denn bis dahin ist das Gehirn noch nicht vollständig ausgebildet. Dabei erstaunen uns Kleinkinder immer wieder, wenn diese zum Beispiel nach einer Banane greift. Natürlich hat es vorher schon einmal eine Banane gegessen und die hat ihm sehr gut geschmeckt. Doch Kinder überraschen die Erwachsenen noch häufiger, denn diese behalten sich doch wirklich sehr viel. So können Kinder auch die Oma und den Opa wiedererkennen, auch wenn diese schon Monate nicht mehr zu Besuch da waren. Alles schöne und weniger schöne ist im Gehirn der Kinder gespeichert, doch an die Geburt erinnert sich kein Erwachsener mehr. Dabei beharren einige Erwachsene darauf, sich wirklich an ihre Geburt erinnern zu können. Allerdings, halten das Forscher für ausgeschlossen. Der genaue Fachausdruck lautet infantile Amnesie, wobei Säuglinge praktisch unter einem Gedächtnisverlust leiden. Warum das so ist, konnten die Wissenschaftler bis heute noch nicht. Selbst Siegmund Freud hat sich darüber so seine Gedanken gemacht und ist ebenfalls zu keinem Ergebnis gekommen. Die Annahme geht dahin, dass unser Gehirn noch nach der Geburt ausreift. Somit wäre das Gehirn bei der Geburt noch nicht ausgereift und kann sich genau diese Erinnerung nicht merken.

Das Gehirn muss sich erst entwickeln

Die ersten Erinnerungen werden zunächst im Hippocampus gespeichert. Dabei handelt es sich um eine Struktur, die weit im Inneren unseres Gehirns alles zwischenspeichert. Handelt es sich um autobiografische Inhalte, werden diese dann in einer anderen Region im Gehirn gespeichert. Dies geschieht durch Übertragung in ganz bestimmte Regionen der Großhirnrinde. Dabei ist bei Säuglingen genau diese Leitungsbahn noch nicht voll entwickelt, somit kann die Erinnerung noch nicht richtig gefestigt werden. Zusätzlich fehlt hier noch der Zusammenhang zwischen gewissen Ereignissen. Dies betrifft dann, was davor oder danach geschieht. Ebenso können die Gefühle noch nicht gespeichert werden. Denn um gewisse Szenen richtig zu speichern, müssen verschiedene diverse Gehirnregionen zusammenarbeiten. Genau diese Regionen sind am Anfang des Lebens nur sehr wenig miteinander vernetzt und enthalten dadurch nur sehr wenige Informationen. So entwickelt sich die Fähigkeit, sich selbst zu erkennen, erst im zweiten Lebensjahr. Da es kein Ich-Gefühl gibt, gibt es auch keine Erinnerung ans Ich. Zusätzlich unterscheidet unser Gehirn nicht zwischen falschen und richtigen Erinnerungen. Doch das Gehirn bleibt nicht immer auf dem gleichen Stand, sondern es ändert sich ein ganzes Leben lang. So können Erinnerungen auch manipuliert werden, wobei dies unbewusst geschieht. Hat ein Kind an einem gewissen Ort etwas erlebt und es bekommt dies am gleichen Ort erzählt, kann es zu einer falschen Erinnerung kommen. Das Gehirn speichert die erhaltene Information einfach und so können falsche Erinnerungen entstehen.

ADHS und was das genau ist

Immer mehr Kinder scheinen unter ADHS oder auch Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom zu leiden. Allerdings gibt es noch andere Bezeichnungen, wobei die Eltern häufig nicht wissen, um welche Krankheit es sich handelt.

Hyperkinetische Störungen oder Zappelphilipp Syndrom

Die sind weitere Bezeichnungen für ADHS, wobei so einige Symptome für diese Erkrankung sprechen. Dabei berichten dann viele Eltern von den Erfahrungen mit ihren Kindern, die doch sehr auffällig sind. Das Kind kann nicht still sitzen, redet ständig dazwischen, und es scheint nur wenig zuzuhören. Dabei will das Kind ständig seinen Kopf durchsetzen oder geht mit anderen Kindern rücksichtslos um. Spielen ist mit solchen Kindern schwer, denn es tanzt dabei immer wieder aus der Reihe. Andere Kinder haben keine Lust mit so einem Kind zu spielen, denn es kann manchmal sogar brutal werden. So klingen die Beschreibungen der Eltern, deren Kind unter ADHS leidet. Doch worum es sich bei dieser Erkrankung überhaupt handelt, wissen selbst betroffene Eltern oftmals nicht genau. Hierbei ist die Fähigkeit zur Selbststeuerung und der Selbstkontrolle vermindert. Das ist die vereinfachte Erklärung, wobei diese Erkrankung sich durch folgende Beeinträchtigungen bemerkbar macht. Hierzu gehören die Beeinträchtigung der Konzentration und fehlende Aufmerksamkeit. Ebenso gehört ein impulsives und unüberlegtes Handeln dazu, genauso wie die körperliche Unruhe und einen sehr ausgeprägten Bewegungsdrang. Wenn ein Kind diese Symptome aufwies, wurde früher auch von dem hyperkinetischen Syndrom gesprochen. Doch ganz ist der Begriff noch nicht verschwunden, denn im deutschsprachigen Raum wird er noch vereinzelt benutzt. Allerdings gibt es noch eine Form von ADS oder Aufmerksamkeitsdefizitstörung die ohne Hyperaktivität auftritt.

Wie häufig tritt ADHS überhaupt auf?

Hier schwanken die Zahlen sehr stark, auch wenn es sich bei ADHS und die am meisten verbreitete psychiatrische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen handelt. Diese Schwankungen kommen auch daher, dass die internationalen Diagnosekriterien unterschiedlich sind. Allerdings gehen Experten davon aus, dass gerade in Deutschland ca. vier bis acht Prozent der Schulkinder unter diesem Syndrom leiden. Dabei sind Jungen bis zu fünfmal häufiger betroffen als das bei Mädchen der Fall ist. Dabei tritt diese Erkrankung wahrscheinlich schon im frühesten Kindesalter auf, wobei diese allerdings erst in der Schule erkannt wird. Dies ist deshalb der Fall, da die Kinder die von der Erkrankung betroffen sind, sich hier in äußere Strukturen einfinden müssen. Erst ab da wird diese Verhaltensauffälligkeit deutlich, da die Kinder nicht in der Lage sind, in dieses Regelwerk einzufinden. Dabei ist nicht jedes Kind gleich stark betroffen. Also muss immer jeder Fall einzeln untersucht werden. Genau das könnte auch der Grund sein, warum ADHS oftmals sehr spät erkannt wird und in manchen Fällen überhaupt nicht. Dabei können auch Erwachsene unter ADHS leiden, wobei sich hier die Erkrankung etwas anders bemerkbar macht, als dies bei Kindern und Jugendlichen der Fall ist. Bei Erwachsenen wird die Hyperaktivität meistens durch eine innere und starke Unruhe gekennzeichnet. Doch das sind nicht die einzigen Hinweise, sondern die Betroffenen leiden häufig unter psychischen Störungen wie zum Beispiel Depressionen. So können auch eine soziale Phobie oder Essstörungen auftreten. Kinder sind häufiger betroffen als gedacht.

Gehirnerschütterung kann Langzeitfolgen haben

Bisher wurde eine Gehirnerschütterung nicht als besonders schlimm erachtet, doch diese kann noch lange Zeit später gravierende Folgen haben. Dies gilt selbst für eine leichte Gehirnerschütterung, denn auch diese kann Langzeitfolgen haben, die ebenfalls gravierend ausfallen können. Denn noch bis zu sechs Jahren leidet das Gedächtnis und die Lernfähigkeit ist ebenfalls davon betroffen. Dies haben deutsche Forscher inzwischen festgestellt, was der bisherigen Lehrmeinung wiederspricht. Denn dort wird immer noch gelehrt, dass eine Gehirnerschütterung vollkommen ohne Langzeitwirkungen bleiben würde. Hier wiedersprechen nun die Ergebnisse, die durch eine Studie an den Universitäten von Marburg und Münster festgestellt wurde. Denn hier litten betroffene Personen sogar noch nach sechs Jahren unter Beeinträchtigungen, die sogar erheblich sein können. Hierzu gehörten gerade kognitive Fähigkeiten, wobei das nicht die einzigen Beschwerden waren. Hinzu kamen auch noch depressive Symptome, die sich häufiger als bis dahin bekannt war, zeigten. Dabei reichten schon sehr geringe Erschütterungen die sich jeder zum Beispiel beim Sport zufügen kann. Dies gilt genauso bei einem Sturz oder einem leichteren Auffahrunfall. All dies kann ein Schädelhirntrauma auslösen, das noch nicht einmal schwer sein muss. Hierfür wurden 33 Patienten an der Universität Marburg genauer unter die Lupe genommen. Bedingung war, dass diese vor Jahren ein leichtes Schädelhirntrauma erlitten hatten. Diese Patienten wurden psychiatrisch und neuropsychologische durch eine Magnetresonanztomographie näher untersucht. Um einen Vergleich ziehen zu können, wurden gleichzeitig noch 33 Patienten untersucht, die kein leichtes Schädelhirntrauma erlitten hatten, bzw. eine Gehirnerschütterung.

Depressiv und zerstreut

Viele Patienten wussten all die Jahre nicht, was wirklich mit ihnen los war. Denn es zeigte sich, dass die Patienten selbst nach 6 Jahren immer noch starke bis mittelstarke Beeinträchtigungen hatten. Dies in den unterschiedlichsten Bereichen, wie beim Lernen, aber auch das Gedächtnis war noch betroffen. So war die Aufmerksamkeit ebenso betroffen, wie noch ganz andere Bereiche. Vielen Patienten fällt es immer noch schwer, Pläne zu schmieden, denn diese können nur schwer Entscheidungen treffen. Genauso konnten die Patienten sich kaum Ziele setzen, was dann natürlich auch zu einer Art Depression führen kann. Denn diese Dinge fielen den betroffenen Menschen vor dieser Gehirnerschütterung doch wesentlich leichter. Allerdings treten solche depressive Symptome nach einer Gehirnerschütterung häufiger auf. Dabei zeigten alle Probanden die kein solches Schädelhirntrauma erlitten hatten, keine dieser Symptome auf. Wichtig war bei diesen Untersuchungen noch, dass keine dieser Beeinträchtigungen durch Depressionen oder suboptimales Leistungsverhalten hervorgerufen wurden. Genauso konnten sich die Ärzte nicht erklären, warum diese späten Folgen einer Gehirnerschütterung vorhanden waren. Denn gerade die Langzeitwirkung ist bisher nicht bekannt, was dann den Betroffenen nicht hilft. Hier müssen dann die Wissenschaftler noch mehr Forschung betreiben, denn diese Patienten leiden natürlich unter den Einschränkungen. Viele gelten daher als depressiv und manchmal auch als zerstreut. Denn den Alltag können die Betroffenen nur sehr schwer bewältigen. Eines steht aber jetzt fest, eine Gehirnerschütterung ist doch nicht so harmlos. Genau das ist immer noch die gängige Meinung. Allerdings scheint das Gehirn sich diese Erschütterung noch sehr lange zu merken. Eines könnte den betroffenen Menschen dann doch helfen, hier ist wohl die Zeit ein Faktor.

Tinnitus, wenn es immer im Ohr pfeift

Tinnitus gehört mittlerweile zu einer der Volkskrankheiten, wobei die Menschen, sehr darunter leidet. Denn dieses Pfeifen besteht Tag und Nacht und raubt manchen Menschen daher auch den Schlaft. Doch wie entsteht eigentlich Tinnitus? Dabei handelt es sich um ein Symptom, bei denen die Betroffenen ein starkes Klingeln, Pfeifen, Brummen, Piepsen, Rauschen oder sogar Pochen wahrnehmen. Bei dem einen Menschen sind die störenden Geräusche stärker oder weniger stark vorhanden. Dabei entstehen diese Geräusche auch ganz ohne eine Schallquelle, womit dann nur die betroffenen Personen, diese Geräusche wahrnehmen können. Das jemand durch diese Geräusche genervt wird, liegt einzig an geschädigten Sinneszellen. Dabei verstehen Experten unter Tinnitus ein Ohrgeräusch, das die Betroffenen subjektiv wahrnehmen können. Allerdings können noch andere Ursachen für diese organischen Schäden im Ohr verantwortlich sein. Diese Bereiche können sowohl in der Halswirbelsäule, im Kiefer oder Gehirn liegen. Allerdings wird überhaupt keine Ursache für den Tinnitus gefunden. Hier kann Stress der Auslöser sein, wobei starker Lärm diesen auch hervorrufen kann. Dabei setzt das Gehirn Entladungen fehlerhaft um und es kommt zu diesen Geräuschen, die mehr als nur lästig sind. Wer unter einem Tinnitus leidet, bei sind die Haar- und Sinneszellen angegriffen oder zum Teil auch beschädigt. So kommt es zu Entladungen, die dann zum Hörnerv weitergegeben werden. Doch dabei spielt das Gehirn eine Rolle, denn dieses setzt diese falsch um. So kommt es zu dem Empfinden von diesen Geräuschen im Ohr. Doch alle Geschädigten können aufatmen, denn es gibt unterschiedliche Therapien. So kann es dann doch eine Erleichterung geben.

Verschiedene Therapien können helfen

Hierbei gibt es unterschiedliche Therapien, die allerdings je nach Aussuche ausgerichtet sind. Ist erst einmal die Ursache erkannt, können dann die richtigen Maßnahmen getroffen werden. Dabei können Entspannungstherapien und auch eine Verhaltenstherapie sehr hilfreich sein. Dabei kann jeden einmal solch ein Ohrgeräusch treffen, wobei diese dann meistens nach einigen Tagen wieder verschwinden. Sollten die Geräusche aber länger als 5 Tage andauern, ist der Gang zum Arzt notwendig. Hier kann der Hals- Nasen-Ohrenarzt abklären, ob nicht doch organische Probleme vorliegen. Zusätzlich wird auch immer die Krankengeschichte abgefragt. Erst danach kann die richtige Diagnose gestellt werden. Wichtig ist hierbei auch, in welchem Zusammenhang die Geräusche auftreten. Entsprechend wird dann die richtige Therapie gewählt, damit die Geräusche dann vielleicht doch wieder weggehen. Dies betrifft gerade Menschen, die viel unter Stress leiden, was sich dann in einem Tinnitus bemerkbar machen kann. Hier kann eine Entspannungstherapie helfen, um dann wieder ganz normal leben zu können. Dies geht aber nur, wenn dann vorher die richtige Diagnose getroffen wurde. Natürlich gibt es noch andere Therapien, die dann immer vom Arzt gewählt werden können. In seltenen Fällen können Tabletten helfen, was aber wiederum davon abhängt, seit wann der Tinnitus aufgetreten ist. So können auch Erkrankungen zu diesen Ohrgeräuschen führen, die aber wieder weggehen. Dies geschieht immer dann, wenn die Erkrankung ausgeheilt ist. Also ist es wichtig, dies alles erst einmal bei einem Arzt abzuklären, damit dann wirklich die richtige Therapie gefunden wird. Niemand muss mit Geräuschen im Ohr leben.

Rauchen kann das Sehvermögen schädigen

Das Rauchen ungesund ist, wissen mittlerweile alle Menschen. Weniger bekannt ist, dass das Rauchen sogar das Sehvermögen beeinträchtigen kann.

Nikotin schädigt Augen

Das Rauchen ungesund ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Doch das Nikotin auch die Augen schädigt, ist weniger bekannt. Durch das Rauchen erhöht sich das Risiko im Alter an einer Makuladegeneration zu erkranken. Doch es kann sogar auch die Erblindung drohen. Genau das ist den meisten Menschen noch nicht bekannt, doch eine Studie hat genau dieses bewiesen. Zusätzlich wird das Risiko am Grauen Star noch wesentlich erhöht, wobei hier die Linse der Augen getrübt wird. So sehen die Betroffenen immer verschwommener. Diese Krankheit kann natürlich jeden älteren Menschen treffen, doch Raucher sind davon wesentlich früher betroffen. Zu erkennen ist der graue Star daran, dass sich weißlich-gelbe Ablagerungen in der Netz- und Aderhaut absetzen. Normalerweise tritt die Erkrankung erst ab einem Alter von 50 Jahren auf, bei Rauchern liegt dies aber deutlich unter diesem Alter. Somit ist Nikotin noch schädlicher, als dies bisher bekannt ist. Natürlich wird das den einen oder anderen Raucher jetzt nicht sonderlich wundern. Aber aufhören zu Rauchen kann sich auch für die Augen lohnen, denn wer möchte schon gerne später einmal blind sein. Dabei sind dies die Schadstoffe, die im Tabak enthalten sind und diese sorgen für einen schnelleren biologischen Alterungsprozess. Was natürlich bekannt ist, das Nikotin die Durchblutung stört, was dann auch für die Augen gilt.

Die Netzhaut kann absterben

Durch diese Durchblutungsstörung kann sogar die Netzhaut absterben, womit dann jemand blind werden kann. Zusätzlich können Stoffwechselprodukte nicht mehr richtig abgebaut werden, bzw. werden diese viel langsamer abgebaut. Genau diese Ablagerungen lagern sich dann in den Netzhautgefäßen ein. Natürlich gibt es noch andere schädliche Einflüsse, doch das Nikotin ist vermeidbar. Daher sollten Raucher aufhören zu Rauchen. Doch das alleine genügt nicht, denn auch Nichtraucher können an AMD also an altersbedingter Makuladegeneration erkranken. Daher kann eine gesunde Ernährung garantiert nicht schaden, genauso wie Sport auch für die Augen gut ist. Denn so bleibt eine gute Durchblutung erhalten, was die Augen ebenfalls benötigen. Wer das Rauchen aufgibt, der kann sich sein Sehvermögen bis ins hohe Alter erhalten. Natürlich kann jeder irgendwann eine Brille benötigen, was dann nicht zu ändern ist. Doch eines kann verhindert werden, das jemand erblindet. Studien haben dies festgestellt, wobei einige Schäden nochmals durch den Körper repariert werden können. Selbstverständlich ist das immer davon abhängig, wie lange jemand geraucht hat. Doch das Aufhören geht meistens nicht so einfach, selbst wenn jemand an seine Augen denkt. Durchhaltevermögen und ein starker Wille helfen nicht immer, denn es kann auch zu Entzugserscheinungen kommen. Diese können sogar ähnlich wie bei Alkoholikern sein, allerdings dann doch nicht so stark. Manchmal können auch Nikotinpflaster helfen, wer dann keine Allergie darauf entwickelt. Viele Menschen sind aufs Dampfen umgestiegen. Ob das Nikotin da unschädlicher ist, konnte bisher noch nicht festgestellt werden. Allerdings lohnt sich das Aufhören mit Rauchen garantiert, wobei dies nicht immer so einfach ist. Das Risiko an vielen unterschiedlichen Krankheiten zu erkranken ist sehr hoch.

Demenz, wenn das Gedächtnis versagt

Demenz ist nicht nur für die Patienten ein gravierendes Problem, sondern auch für die Angehörigen und die Medizin. Bis heute gibt es für diese Erkrankung noch keine Lösung.

Alzheimer trifft nicht nur ältere Menschen

Eines steht fest, ca. zwei Drittel, der an Demenz erkrankten, haben die gefürchtete Alzheimer. Hierbei bilden sich Ablagerungen im Gehirn. Etwa 15 bis 30 % entfallen auf eine Durchblutungsstörung im Gehirn, auch als vaskuläre Demenz bekannt. Diese Demenz wird häufig durch Infarkte verursacht. Alle anderen Formen der Demenz sind eine Art Mischform und hinzukommen noch seltene Unterarten der Demenz. So gibt es eine Demenz, die häufig bei scheren Alkoholikern auftritt. Derzeit gelten bisher mehr als eine Million nur in Deutschland als dement. Dies dürfte sich bis zur Mitte des Jahrhunderts noch auf vier Millionen in Deutschland erhöhen. Die Kosten für an Demenz erkrankte, belaufen sich derzeit auf gute sechs Milliarden Euro im Jahr, wobei eine der Krankenkassen eine Studie eröffnet die doch erschreckend war. Denn diese Studie die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Pharmafirmen erhoben wurde, eröffnete, dass es große Lücken in der Behandlung gibt. Hierbei wurden nur die Versicherten dieser einen Versicherung berücksichtigt, was dann eine andere Zahl, hervorbringen könnte. So wurde festgestellt, dass ca 7500 der an Alzheimer erkrankten keine speziellen Arzneimittel erhielten. Derzeit sind bei dieser einen Versicherung 21 500 bekannte Fälle gemeldet, wobei sich die Zahlen auf das Jahr 2005 berufen. Das Problem dabei ist, das genau diese Patienten ohne eine richtige Therapie, die meisten Kosten verursachen. Dies liegt direkt mit den sogenannten Antidementiva in Zusammenhang, was häufig daran liegt, das diese Menschen erst viel zu spät zu den entsprechenden Fachärzten kommen.

Antidementiva können nicht heilen

Diese Medikamente können zu verzögern, heilbar ist Demenz immer noch nicht. So wirken diese Medikamente auch nur kurzfristig, können also den geistigen Verfall nicht aufhalten. Das größere Problem hierbei ist noch, dass die Medikamente sehr teuer sind und das Budget einer Krankenversicherung erheblich belasten können. Daher werden Antidementiva häufig nicht verschrieben, sondern die Ärzte verschreiben lieber Psychomedikamente. Darunter sind Mittel die Antipsychotika, die eigentlich nur Patienten mit Wahnvorstellungen verschrieben werden sollten. Noch schlimmer ist, dass diese Pillen wahllos verschrieben werden, was dann auch in einigen Alten- und Pflegeheimen festgestellt wurde. Doch genau diese Medikamente haben dann auch noch schwere Nebenwirkungen, was die Ärzte anscheinend nicht kümmert. Zusätzlich wurde dann noch festgestellt, dass ungefähr 60 Prozent der Heiminsassen solche Antipsychotika verabreicht bekommen. Dies kommt häufig in Altenheimen vor, wo es nicht ausreichendes Fachpersonal gibt. Eine dieser Nebenwirkungen ist, das die geistige Leitungsfähigkeit nachlässt. Doch das ist nicht die einzige Nebenwirkung, denn davon gibt es so einige. Dazu gehören häufig noch Magenkrämpfe, Inkontinenz oder auch Gleichgewichtsstörungen. Nicht nur das diese Mittel bei Demenz vollkommen überflüssig sind, werden die alten Menschen noch kränker. Dies gilt gerade für Senioren, wobei die Ärzte die altersspezifischen Nebenwirkungen beachten sollten. Somit bleiben viele Angehörige dann doch mit der Sorge ganz alleine, denn die Ärzte sind hier wirklich nicht immer eine Hilfe. Wichtig ist hier, immer direkt einen guten Facharzt aufsuchen.