Demenz, wenn das Gedächtnis versagt

Demenz, wenn das Gedächtnis versagt

Demenz ist nicht nur für die Patienten ein gravierendes Problem, sondern auch für die Angehörigen und die Medizin. Bis heute gibt es für diese Erkrankung noch keine Lösung.

Alzheimer trifft nicht nur ältere Menschen

Eines steht fest, ca. zwei Drittel, der an Demenz erkrankten, haben die gefürchtete Alzheimer. Hierbei bilden sich Ablagerungen im Gehirn. Etwa 15 bis 30 % entfallen auf eine Durchblutungsstörung im Gehirn, auch als vaskuläre Demenz bekannt. Diese Demenz wird häufig durch Infarkte verursacht. Alle anderen Formen der Demenz sind eine Art Mischform und hinzukommen noch seltene Unterarten der Demenz. So gibt es eine Demenz, die häufig bei scheren Alkoholikern auftritt. Derzeit gelten bisher mehr als eine Million nur in Deutschland als dement. Dies dürfte sich bis zur Mitte des Jahrhunderts noch auf vier Millionen in Deutschland erhöhen. Die Kosten für an Demenz erkrankte, belaufen sich derzeit auf gute sechs Milliarden Euro im Jahr, wobei eine der Krankenkassen eine Studie eröffnet die doch erschreckend war. Denn diese Studie die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Pharmafirmen erhoben wurde, eröffnete, dass es große Lücken in der Behandlung gibt. Hierbei wurden nur die Versicherten dieser einen Versicherung berücksichtigt, was dann eine andere Zahl, hervorbringen könnte. So wurde festgestellt, dass ca 7500 der an Alzheimer erkrankten keine speziellen Arzneimittel erhielten. Derzeit sind bei dieser einen Versicherung 21 500 bekannte Fälle gemeldet, wobei sich die Zahlen auf das Jahr 2005 berufen. Das Problem dabei ist, das genau diese Patienten ohne eine richtige Therapie, die meisten Kosten verursachen. Dies liegt direkt mit den sogenannten Antidementiva in Zusammenhang, was häufig daran liegt, das diese Menschen erst viel zu spät zu den entsprechenden Fachärzten kommen.

Antidementiva können nicht heilen

Diese Medikamente können zu verzögern, heilbar ist Demenz immer noch nicht. So wirken diese Medikamente auch nur kurzfristig, können also den geistigen Verfall nicht aufhalten. Das größere Problem hierbei ist noch, dass die Medikamente sehr teuer sind und das Budget einer Krankenversicherung erheblich belasten können. Daher werden Antidementiva häufig nicht verschrieben, sondern die Ärzte verschreiben lieber Psychomedikamente. Darunter sind Mittel die Antipsychotika, die eigentlich nur Patienten mit Wahnvorstellungen verschrieben werden sollten. Noch schlimmer ist, dass diese Pillen wahllos verschrieben werden, was dann auch in einigen Alten- und Pflegeheimen festgestellt wurde. Doch genau diese Medikamente haben dann auch noch schwere Nebenwirkungen, was die Ärzte anscheinend nicht kümmert. Zusätzlich wurde dann noch festgestellt, dass ungefähr 60 Prozent der Heiminsassen solche Antipsychotika verabreicht bekommen. Dies kommt häufig in Altenheimen vor, wo es nicht ausreichendes Fachpersonal gibt. Eine dieser Nebenwirkungen ist, das die geistige Leitungsfähigkeit nachlässt. Doch das ist nicht die einzige Nebenwirkung, denn davon gibt es so einige. Dazu gehören häufig noch Magenkrämpfe, Inkontinenz oder auch Gleichgewichtsstörungen. Nicht nur das diese Mittel bei Demenz vollkommen überflüssig sind, werden die alten Menschen noch kränker. Dies gilt gerade für Senioren, wobei die Ärzte die altersspezifischen Nebenwirkungen beachten sollten. Somit bleiben viele Angehörige dann doch mit der Sorge ganz alleine, denn die Ärzte sind hier wirklich nicht immer eine Hilfe. Wichtig ist hier, immer direkt einen guten Facharzt aufsuchen.

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